Austrian Airlines ist umweltschonend unterwegs

Austrian Airlines Embraer 150-Jet/Foto: Austrian Airlines

Austrian Airlines, Österreichs Flagcarrier und Mitglied der Lufthansa Group,  betreibt die größte Embraer 195-Flotte in Europa und die zweitgrößte weltweit . Die Embraer Jets werden auf Kurz- und Mittelstrecken in Zentral- und Osteuropa zu mehr als 60 Flughäfen eingesetzt. Bis Ende 2017 wird Continue reading “Austrian Airlines ist umweltschonend unterwegs” »

Neue Umweltinitiative: Decken aus recycelten Kunststoff-Flaschen

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Foto: Emirates

Emirates bietet ab sofort an Bord auf allen Langstreckenflügen in der Economy Class Decken aus 100 Prozent recycelten Kunststoffflaschen an. Die weichen Decken werden mithilfe der patentierten sogenannten ,ecoTHREAD(TM)-Technologie´ hergestellt.

Jede dieser Decken wurde aus 28 recycelten Plastikflaschen hergestellt. Bei diesem Verfahren werden die Flaschen zunächst in Form von Plastikchips recycelt, bevor diese zu Polar-Fleece versponnen werden. Aus dem feinen Garn werden schließlich die weichen Decken gewebt. Bis Ende 2019 sollen so dank der ecoTHREAD(TM)-Decken von Emirates 88 Millionen Plastikflaschen weniger auf Mülldeponien landen. Dies entspricht dem Gewicht von 44 Airbus A380-Jets. Damit ist diese Decken-Initiative von Emirates die umfangreichste ihrer Art in der gesamten Airline-Branche.

Die Verwendung von recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) verringert darüber hinaus die Energieemissionen im Herstellungsprozess um 70 Prozent. ecoTHREAD(TM) verfügt über die „Green Leaf“-Zertifizierung des Prüfungsunternehmens Intertek und somit über einen unabhängig erbrachten Nachweis, dass zu 100 Prozent recycelte Materialien verwendet werden. Continue reading “Neue Umweltinitiative: Decken aus recycelten Kunststoff-Flaschen” »

Aktiver Schallschutz an Flughäfen ist weltweit ein Thema

ICANA 16. Frankfurt, den 25.11.2016
Nur ein verträgliches, nachbarschaftliches und gesellschaftliches Miteinander von Bevölkerung, Politik und Luftverkehrswirtschaft kann die die Zukunft sein. (v.l.: Klaus Fröse, CEO Lufthansa Hub Frankfurt, Tarek Al-Wazir, Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister, Matthias von Randow, GF BDL, Prof. Johann-Dietrich Wörer, Generaldirektor ESA, Thomas Jühe, Bürgermeister von Raunheim, Bruno Silva, ICAO Montreal und Moderatorin Sylivia Kuck vom Hessischen Rundfunk)/Foto: Gregor Schläger

An die 150 Teilnehmer aus deutschen, europäischen, amerikanischen und australischen Flughafenregionen kamen letzte Woche in Frankfurt zusammen, um sich auf der zweitägigen 4. Internationalen Schallschutzkonferenz über neueste Entwicklungen und Fortschritte im Bereich Fluglärmminderung zu informieren.

Das breitgefächerte Themenspektrum konzentrierte sich auf Forschungsergebnisse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und zahlreiche Erfahrungsberichte, unter anderem aus San Francisco, Sydney und London.
Besonderes Augenmerk galt den Vorträgen über moderne Navigationsverfahren. Diese bilden in Zukunft – neben dem Wechsel zu sparsameren und leiseren Flugzeugen bei den Airlines – den zweiten Schwerpunkt für aktive Schallschutzmaßnahmen.

Hoch interessant: das Ergebnis der ,LNAS (Low Noise Augmentation System)-Versuche´, vorgestellt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): Ein Piloten-Assistenzsystem zeigt exakt zu welchem Zeitpunkt Continue reading “Aktiver Schallschutz an Flughäfen ist weltweit ein Thema” »

CORSIA soll europäischen Emissionshandel ablösen

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Foto: earthisland.org

Mit dem Offsetting-System CORSIA (Carbon Offsetting and Reduction Scheme for International Aviation) wird die Luftfahrt ab 2020 für ihre wachstumsbedingten Emissionen eine Klimaschutzabgabe für jeden grenzüberschreitenden Flug zahlen. Mit diesen Mitteln werden weltweit CO2-senkende Vorhaben finanziert, die in entsprechender Größenordnung diese Emissionen ausgleichen.

Bisher haben sich bereits 66 Staaten, die zusammen 85 Prozent der weltweiten Verkehrsleistung ausmachen, verpflichtet, an der freiwilligen Anlaufphase von 2021 bis 2023 der Resolution teilzunehmen.

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BDL-Präsident Dr. Stefan Schulte/Foto: BDL

„Die Luftverkehrswirtschaft unterstützt die Europäische Union, dass jetzt eine Continue reading “CORSIA soll europäischen Emissionshandel ablösen” »

Frankfurt: Streit um Lärmgrenzen

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Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaft- und Verkehrsminister/Foto: Boris Roessler

Die Pläne des hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (B90/Die Grünen) zur Einführung einer Lärmobergrenze am Frankfurter Flughafen sind bei den Oppositionsfraktionen im Landtag auf Ablehnung gestoßen. Die Sozialdemokraten fordern eine für alle Seiten verpflichtende und rechtssichere Lärmobergrenze.

Al-Wazir strebt eine am Dauerschallpegel ausgerichtete Obergrenze für den Fluglärm in der Rhein-Mai-Region an. Festgelegt werden soll gemäß einem internen Papier aus dem Misterium ein maximales Lärmvolumen, eine konkrete Höchstzahl für Starts und Landungen ist nicht vorgesehen. Der Lärm soll im Mittel 1,8 Dezibel unterhalb des Dauerschallpegels liegen, der mit dem am Flughafen erlaubten maximal 701 000 Flugbewegungen im Jahr erreicht würde. Das würde ungefähr bedeuten, dass das Lärmniveau 2014 nicht wesentlich überschritten wird.

Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, Janine Wissler, nennt das Placecbo-Politik. Die von Al-Wazir angetrebten Maßnahmen sollten kraftvoll erscheinen, aber Fraport und die Luftverkehrswirtschaft nicht wirklich beeinträchtigen. Die Linke plädiert für eine Deckelung der jährlichen Flugbewegungen auf 380 000. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 waren es 468 000. Continue reading “Frankfurt: Streit um Lärmgrenzen” »

Frankfurt: Lärmpausen-Modell geht in den Regelbetrieb über

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Lärmmessung am Frankfurter Flughafen/Foto: Lufthansa

Das Lärmpausen-Modell am Frankfurter Flughafen ist am 30. Mai offiziell in den Regelbetrieb übergegangen und soll in Zukunft vielen Bürgern Entlastung bringen.  

Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (B90/Die Grünen) unterzeichnete im Wiesbadener Landtag eine Vereinbarung über Lärmpausen unter anderen mit Vertretern des Flughafen-Betreibers Fraport und der Deutschen Flugsicherung.

Am Frankfurter Flughafen gibt es seit 23. April 2015 siebenstündige Lärmpausen. Starts und Landungen zwischen 22.00 Uhr und 23.00 Uhr sowie zwischen 05.00 Uhr und 06.00 Uhr, werden in den sogenannten „Nachtrandstunden“ , abwechselnd auf verschiedenen Bahnen gebündelt, allerdings nur bei Westwind. Von 23.00 bis 05.00 Uhr gilt ein sechsstündiges Nachtflugverbot.
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Lufthansa engagiert sich seit 25 Jahren für den Kranichschutz in Deutschland

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Kranichanflug auf den Günzer See/Foto: Günter Nowald

Mindestens 15 Kranicharten sind in ihrem Bestand bedroht, weil die Zerstörung ihrer Brut-, Rast- und Sammelgebiete voranschreitet. Ein stilisierter fliegender Kranich ist das Markenzeichen der Lufthansa Group. Er gilt als Glücksbringer und Symbol für ein langes Leben. Das Unternehmen setzt sich seit den 1980er Jahren für den Kranichschutz ein.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands gründeten die ost – und westdeutschen Kranichschützer gemeinsam mit Lufthansa die Arbeitsgemeinschaft ,Kranichschutz Deutschland´. Vor 25 Jahren, im Februar 1991, folgte die gemeinnützige Kranichschutz Deutschland GmbH mit dem NABU und dem WWF. Man blicke auf eine äußerst erfolgreiche Kooperation zurück, die es ermöglichte, in den letzten 25 Jahren den Schutz der Graukraniche in Europa zu gewährleisten, sagt Dr. Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums und Geschäftsführer der Kranichschutz Deutschland GmbH. Auch das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf in Mecklenburg-Vorpommern erfülle seinen Zweck, den Kranichschutz weltweit mit Leben zu füllen. Mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen sei das Zentrum eine Begegnungsstätte für Wissenschaftler, Naturschützer und Vogelliebhaber. In den letzten 25 Jahren hätten rund 625 000 Vogelliebhaber das Kranich-Informationszentrum und den benachbarten Günzer See besucht. Continue reading “Lufthansa engagiert sich seit 25 Jahren für den Kranichschutz in Deutschland” »