Nach Berichten unterschiedlicher Medien steht Etihad Airways vor einem Strategiewechsel. Nach ,Handelsblatt´-Information etwa hat der Verwaltungsrat von Etihad Airways das Vertrauen in seinen Vorstandschef James Hogan verloren. Eine Trennung sei beschlossen. Außerdem würde das gesamte Europa-Engagement von Etihad überprüft. Hogan beteiligte sich 2011 mit 29,2 Prozent an Air Berlin und machte Etihad damit zum größten Aktionär der deutschen Airline. Im September 2013 übernahm Etihad Air Serbia, drei Monate später stieg Hogan bei Alitalia ein. Die Beteiligungen hätten sich als Fehlinvestitionen entpuppt und flogen in Summe über die vergangenen Jahre mehr als 2,5 Milliarden Euro Verlust ein. Air Berlin schloss allein 2015 mit einem Minus von 477 Millionen Euro ab. Wie die Zeitung berichtet, hätten mehrere Quellen bestätigt, dass Etihad im Januar mit dem Rückbau ihres Europageschäfts beginnen wolle.
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