Aufbruchstimmung beim Kranich

Airbus A350-900 von Philippine Airlines. Er wird umbemalt und fliegt bald bei Lufthansa/Foto: Philippine Airlines

Lufthansa hat ihre Langstrecken-Orders bei Airbus und Boeing aufgestockt und legt noch mit einem weiteren A350 nach, allerdings mit einem geleasten. Soeben wurde bekannt, dass Lufthansa einen zusätzlichen Airbus A350 least. Die Maschine ist am 10. Juli an Lufthansas Basis in München angekommen. Am 19. Juli soll es eine PR-Party zum Aufbruch geben.

Lufthansa least jene Maschine, die am 21. Dezember aus Los Angeles nach Manila zurückkehrte, die am Tag nach ihrer Landung von Philippine Airlines außer Betrieb genommen und an die Leasingfirma zurückgegeben wurde. Das Untenehmen war durch die Covid-19-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen. Doch am 10. Juli startete sie von Manila nach München und landete dort am frühen Abend. Und das kann nur eines bedeuten: die Maschine wird die Lufthansa Flotte verstärken. Seit kurzem ist bekannt, dass Lufthansa einen zusätzlichen Airbus A350 least, den mit der Seriennummer MSN 243, der am 9. Oktober 2018 an Erstkundin Philippine Airlines ausgeliefert wurde.

Das Magazin Air Finance Journal berichtet, dass ein Rückläufer an die  SMBC Aviation Capitol geht, und dass die Leasing Firma schon einen neuen Kunde gefunden habe: Die Deutsche Lufthansa.

 

Die ersten zehn der georderten A350-900 erhalten eine First Class

Lufthansa hat ihre eigene A350-Order bei Airbus erst kürzlich auf insgesamt 45 bestellte Exemplare aufgestockt. 17 davon hat sie bereits erhalten. Ab Sommer 2023 sollen weitere der Langstrecken-Jets folgen – die ersten zehn davon mit einer First Class. Außerdem hat die Kranich-Linie im Mai fünf zusätzliche B787 bestellt.

Es herrscht also Aufbruchstimmung bei der deutschen Fluggesellschaft. Die will man auch gebührend feiern. Start für die PR-Party mit Musik und Sterneköchen ist am 19. Juli. Bis dahin hofft Lufthansa-Chef Carsten Spohr wieder regelmäßig viele Fluggäste in die USA fliegen zu können. Innerhalb Amerikas nähert sich das Flugaufkommen inzwischen dem Vorkrisen-Niveau. Die Business-Reisen ziehen dort massiv an. Für Europäer gilt aber noch ein generelles Einreiseverbot. Erleichterungen erwarten die Manager, vorneweg der Lufthansa-Chef,  vom bevorstehenden Besuch von Angela Merkel im Weißen Haus am 15. Juli.

Das Wiederhochfahren des Geschäfts bei Lufthansa wurde von der Hamburger Agentur Kolle Rebe entwickelt. Bereits enthüllt hat der Konzern das Flugzeug mit der Sonderlackierung „#Together Again“. Zur Präsentation der A350-900 mitten in der Nacht im Hangar bot das Unternehmen das firmeneigene Orchester auf. jwm

Quellen: Lufhansa, Air Finance Journal, Frankfurter Allgemeine Sonntags Zeitung, aero Telegraph

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