Großbritannien verlangt negativen Corona-Test zur Einreise

Foto: British Airways

Ab Montag, 11. Januar 2021, müssen alle Reisenden, die Großbritannien erreichen, einen negativen Corona-Test vorzeigen. Der Test müsse binnen 72 Stunden vor Abreise gemacht worden sein. Warum, so fragt man sich, ist das nicht längst gängige Praxis auch in allen EU-Staaten?

Allerdings grassiert das Coronavirius auf der Insel sehr viel stärker als in vielen anderen Ländern. Zudem wurde jüngst eine neue Coronavirus-Mutation nachgewiesen. Doch vielleicht ist die Verbreitung auch hier nur eine Frage der Zeit?

Scheinbar ist alles noch nicht schlimm genug. Die Virologen warnen schon seit langem und drängen auf noch härtere Maßnahmen. So lange Mobilität und Kontakte nicht gravierend eingeschränkt sind, hat das Virus eben eine gute Chance, sich zu verbreiten. Das weiß man aber auch schon seit fast einem Jahr.

Ein Test bei Einreise nur an den Flughäfen ist  auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Jedoch sind die Kontollen einfacher,  als die Kontrollen bei Einreisen mit dem PkW und mit der Bahn.

Eines ist klar: die Systeme in Europa, ja weltweit, sei es im Gesundheitsbereich, bei den Grenzkontrollen, im Bildungsbereich, um nur einige zu nennen, sind überfordert. Es kostet allein die EU inzwischen Milliarden und die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den nächsten Jahren sind noch nicht absehbar. Wie es im Flugverkehr weitergeht, mag man sich erst gar nicht vorstellen.

Es gibt derzeit nur eine Möglichkeit: Jeder einzelne muss seinen Beitrag leisten, muss sich seiner Verantwortung für das große Ganze bewusst sein.   jwm

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