Aufrüsten gegen die Billigflieger

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Eurowings-Airbus A330/Foto Oliver Rösler

Die Deutsche Lufthansa will mit ihrer Günstigplattform Eurowings, die ihre Passagierzahlen im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent  steigern konnte, vor allem an Großflughäfen weiter zulegen. Nach München in diesem Jahr soll ab 2018 auch der größte deutsche Flughafen Frankfurt angeflogen werden – bislang ein nahezu weißer Fleck für Billigflieger.

Wie der scheidende Eurowings-Chef Karl Ulrich Garnadt der Presse sagte, arbeitet das Unternehmen „an einer Lösung für den Sommer 2018“. Die Lufthansa, die mit Eurowings zunächst den europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr außerhalb der Drehkreuze Frankfurt und München bedienen wollte, reagiert damit auf den wachsenden Wettbewerb der Low-Cost-Carrier, die ihrerseits vermehrt an Großflughäfen starten. „Aufrüsten gegen die Billigflieger“ weiterlesen

Konferenz in Abu Dhabi: Lufthansa und Etihad

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Lufthansa Airbus A350/Foto: Oliver Rösler
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Etihad Airbus A330-200/Foto: Etihad

Die Lufthansa und die arabische Fluggesellschaft Etihad haben für Mittwoch zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Abu Dhabi eingeladen.

Es gehe um künftige Kooperationen, teilte die Lufthansa mit. Teilnehmen werden laut Etihad-Einladung die Chefs der beiden Unternehmen, James Hogan und Carsten Spohr. Im vergangenen Monat hatten die beiden Konzerne ihre Zusammenarbeit bekannt gegeben: Die Lufthansa mietet nicht nur 38 Jets vom Etihad-Partner Air Berlin, sondern bietet auf einigen Strecken Gemeinschaftsflüge an. Damals hatte Spohr gesagt, er könne sich vorstellen, die Zusammenarbeit auf andere Bereiche auszuweiten.

Quellen: Etihad, Lufthansa

Virtuelle Realität – bald so alltäglich wie googeln?

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Foto: Oliver Berg

Was bringen  VR-Brillen in der Praxis für Hotels, Reedereien und den Vertrieb? Wie geht es mit der Technik weiter? Auf dem Digital Marketing Day am 7. Februar in Düsseldorf wird es um den Erfahrungsaustausch der Praktiker gehen.

Hotels lassen ihre Anlagen, Reedereien ihre Schiffe filmen, im Reisebüro können Expedienten den Kunden ein neues Erlebnis bieten. Fluggesellschaften lassen kurz vor Abflug im Gate-Bereich Gäste aus der Economy-Class mit der VR-Brille das Reiseerlebnis in der Business Class erleben. Ist Virtual Reality wirklich der Heilsbringer? „Virtuelle Realität – bald so alltäglich wie googeln?“ weiterlesen

Etihad-Chef James Hogan verläßt die Airline aus Abu Dhabi

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James Hogan/Foto: Etihad

James Hogan, Chef der Etihad Aviation Group, geht von Bord.  In der zweiten Jahreshälfte will er zu einer Investmentgesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wechseln, gemeinsam mit Finanzchef James Rigney. Die Suche nach Ersatz laufe bereits.

„Wir sind James Hogan sehr dankbar“, schrieb Mohamed Mubarak Fad-hel AI Mazrouei, Verwaltungsratschef der Etihad Aviation Group. Binnen nur zehn Jahren habe er es geschafft, das Unternehmen von einem rein regionalen Carrier zu einem globalen Luftfahrtkonzern zu machen. Hogan sei schon seit Weihnachten entmachtet, ist aus Abu Dhabi zu hören. Der 1956 in Australien geborene Manager „Etihad-Chef James Hogan verläßt die Airline aus Abu Dhabi“ weiterlesen

Lufthansa und Etihad – keine Beteiligung aber Festhalten an Partnerstrategie

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Etihad Airbus A320/Foto: Etihad
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Lufthansa Group/Foto: Lufthansa

Die arabische Fluggesellschaft Etihad will sich nicht an der Lufthansa beteiligen. Derzeit gebe es für einen solchen Schritt keine Pläne, sagte Etihad-Chef James Hogan am 18. Januar am Rande einer Branchenkonferenz in Dublin. Hingegen sei geplant, die Zusammenarbeit mit Lufthansa in anderen Feldern zu vertiefen, beispielsweise für mehr Strecken Code Shares zu vereinbaren.

Lufthansa und Air-Berlin-Großaktionär Etihad aus Abu Dhabi hatten im Dezember angekündigt, auf einigen Verbindungen Gemeinschaftsflüge anzubieten. Seitdem gab es immer wieder Spekulationen, Etihad könnte sich über eine Kapitalerhöhung an Lufthansa beteiligen. Festhalten will Etihad laut Hogan an der Strategie, mit Hilfe von Beteiligungen an Partner-Airlines das eigene Netzwerk zu erweitern und für zusätzliches Passagieraufkommen zu sorgen. Die Partnerschaftsstrategie der Etihad Aviation Group sei „zentrales Element für

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Rückschlag für Airbus: Qatar Airways bestellt 80 A320neo ab

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Qatar-Chef Akber AI Baker /Foto: Qatar Airways

Die Golfairline Qatar Airways verzichtet auf alle 80 bei Airbus bestellten Flugzeuge des Typs A320neo und steigt bei der südamerikansichen Latam ein.

Qatar Airways www.qatarairways.com/ macht ernst und verzichtet auf alle 80 bei Airbus bestellten Flugzeuge des Typs A320neo. Das sagte Qatar-Chef Akber AI Baker am 5. Januar in Doha. Grund seien Schwierigkeiten mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney, wegen denen Qatar schon die Abnahme von Flugzeugen verweigert hatte. Für den Flugzeughersteller Airbus ist die Nachricht ein Rückschlag. Mit der modernisierten A320-Version will der Konzern die Erfolgsgeschichte seines absatzstärksten Modells verlängern. „Rückschlag für Airbus: Qatar Airways bestellt 80 A320neo ab“ weiterlesen

Die Luft für traditionelle Airlines wird dünner

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Rollverkehr auf dem Frankfurter Flughafen/Foto: DLR

Vor allem Billigfluganbieter wie Easyjet oder Ryanair werden im kommenden Jahr mehr Passagiere an die größeren deutschen Flughäfen holen. Die Zahl aller Passagiere werde 2017 abermals um rund 3,1 Prozent zulegen, heißt es in einer Prognose des deutschen Flughafenverbandes ADV in Berlin. Der Welt- luftfahrtverband IATA hat kürzlich seine Prognose für 2017 vorgelegt und geht dabei erstmals seit sechs Jahren von rückläufigen Ergebnissen aus.

Die Zahl der Flugbewegungen werde in dieser Zeit wohl um 1,9 Prozent zulegen und die Menge der beförderten Fracht um 2,8 Prozent. Dieser Trend entspricht den Entwicklungen im laufenden Jahr. Bis einschließlich November hatten die 22 Mitgliedsflughäfen, die im ADV organisiert sind, mit gut 207 Millionen Gästen 3,0 Prozent mehr Passagiere abgefertigt als im Vorjahreszeitraum. Ein reichhaltiges Angebot an Billigflügen in Kombination mit der breiten Palette an Langstrecken, die traditionelle Fluggesellschaften an großen Drehkreuzen bieten, gilt

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Strategiewechsel bei Etihad – Prüfung des Europa-Engagements

ethihad-airbus-a330-200Nach Berichten unterschiedlicher Medien steht Etihad Airways vor einem Strategiewechsel. Nach ,Handelsblatt´-Information etwa hat der Verwaltungsrat von Etihad Airways das Vertrauen in seinen Vorstandschef James Hogan verloren. Eine Trennung sei beschlossen. Außerdem würde das gesamte Europa-Engagement von Etihad überprüft.

Hogan beteiligte sich 2011 mit 29,2 Prozent an Air Berlin und machte Etihad damit zum größten Aktionär der deutschen Airline. Im September 2013 übernahm Etihad Air Serbia, drei Monate später stieg Hogan bei Alitalia ein. Die Beteiligungen hätten sich als Fehlinvestitionen entpuppt und flogen in Summe über die vergangenen Jahre mehr als 2,5 Milliarden Euro Verlust ein. Air Berlin schloss allein 2015 mit einem Minus von 477 Millionen Euro ab. Wie die Zeitung berichtet, hätten mehrere Quellen bestätigt, dass Etihad im Januar mit dem Rückbau ihres Europageschäfts beginnen wolle.

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Neuordnung der Luftfahrt in Deutschland

ABD0060_20160929 - Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Air Berlin und eines der Lufthansa stehen am 29.09.2016 auf dem Flughafen in DŸsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Die angeschlagene Fluggesellschaft will bis zu 1200 Mitarbeiter entlassen und einen Teil ihrer Flotte an die Lufthansa abgeben. Foto: Bernd Thissen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Lufthansa will Vormachtstellung in Deutschland festigen. /Foto: apa/dpa/Bernd Thissen

Der Austausch von Air Berlin-Chef Stefan Pichler ist die zweite radikale Personalie im Zusammenhang mit der Lufthansa innerhalb weniger Wochen: Erst Anfang Dezember hatte Lufthansa-Chef Spohr die Verpflichtung von Thorsten Dirks für die Spitze der Tochter Eurowings bekannt gegeben. Dirks führt bislang den Deutschlandableger des Telefonunternehmens Telefonica (O2).

Spohr hatte wiederholt angedeutet, dass er sich nicht nur für die jetzt gemieteten Flugzeuge interessiert, sondern auch für die Fernflotte und den innerdeutschen Dienst von Air Berlin. Damit könnte er die Vormachtstellung der Lufthansa in Deutschland trotz der Attacken von Billigfliegern wie Ryanair oder Easyjet festigen.

Lesen Sie mehr: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/air-berlin-und-lufthansa-wie-die-lufthansa-bei-air-berlin-mitmischt-a-1126567.html

Quellen: Manager Magazin, Spiegel

Lufthansa und Etihad machen gemeinsame Sache

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Etihad-Chef James Hogan/Foto: business insider

Die Fluggesellschaften Lufthansa, Air Berlin und Etihad machen mit ihrer Zusammenarbeit Ernst. Ab 2017 sollen 38 Airbus-Mittelstreckenjets von Air Berlin samt Besatzung für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines abheben.

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Lufthansa Group-Chef Carsten Spohr/Foto: Oliver Rösler

Zudem wollen Lufthansa und Air Berlins arabische Großaktionärin Etihad eigene Flüge unter der Flugnummer ihrer Partnerin vermarkten, wie sie am 16. Dezember mitteilten.

 
An die österreichische Lufthansa Tochter Austrian Airlines gehen bei diesem Deal fünf Flugzeuge, die ab März 2017 in Betrieb genommen werden. Sie sollen außen “rot-weiß-rot” gestaltet werden, ob dies auch innen – für die von Air Berlin gestellte Mannschaft und das Interieur – gelten wird, sei noch nicht geklärt. Das Mieten der Flieger mit Mannschaft werde aber günstiger sein als die Flugzeuge zur Gänze selber zu betreiben, heißt es bei der AUA. Die Gesamtflotte der AUA beträgt 80 Flugzeuge.
Eurowings übernimmt 33 Air Berlin-Flugzeuge

Die 33 anderen Flugzeuge, die Lufthansa übernimmt, gehen an die Tochter Eurowings. Der Vertrag gilt laut Lufthansa sechs Jahre, teilte das Unternehmen am 16. Dezember mit. Eurowings soll dadurch schneller wachsen. Die Kartellbehörden müssen dem Vorhaben aber noch zustimmen. Für die ums Überleben

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