Saubere Triebwerke durch ,Cyclean Engine Wash´/Foto: Lufthansa Technik AG
Umweltschonende Triebwerkswäschen unter dem Namen ,Cyclean Engine Wash´ bietet Lufthansa Technik weltweit an. Kürzlich wurde die erste Servicestation im australischen Melbourne in Betrieb genommen.
Die stark gefallenen Ölpreise bescheren der Luftfahrtbranche Milliarden. Auch Lufthansa profitiert davon. 2015 sei für Lufthansa zwar aufgrund des Germanwings-Unglücks ein emotional sehr schwieriges Jahr gewesen und durch die zahlreichen Streiks zusätzlich belastend. Dennoch habe man mit Erfolg an der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens gearbeitet und an der Neuausrichtung des Konzerns, die gut vorankomme. Das sagte Konzernchef Carsten Spohr am 17. März anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.
Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Lufthansa Group den Umsatz um 6,8 Prozent auf 32,1 Milliarden Euro steigern und das Adjusted EBIT – die maßgebliche Kennzahl für den wirtschaftlichen Erfolg – um 55 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro verbessern. Zu dieser deutlichen Ergebnisverbesserung hätten mit Ausnahme von Lufthansa Cargo alle Geschäftsfelder des Konzerns beigetragen. Für das laufende strebe man für den Gesamtkonzern abermals ein höheres Ergebnis an, so Carsten Spohr.
Im Sommer 2015 schickte Airbus einen elektrisch angetriebenen Zweisitzer, den „E-Fan“, über den Ärmelkanal. Zeitgleich flog „e-Genius“, ein vom Stuttgarter Institut für Flugzeugbau entwickeltes, ebenfalls zweisitziges Batterieflugzeug, bis nach Mailand und zurück. Energiekosten: lediglich 20 Euro. Das ,radikal´ neue Fliegen wird aber noch etwas auf sich warten lassen.
Derzeit entwickelt das Stuttgarter Institut ein Hybridflugzeug. Die Lithium-Polymer-Batterie soll um einen Generator ergänzt werden, der mit Diesel, Kerosin oder Agro-sprit angetrieben wird. Das bislang größte Problem sind die Batterien, weil sie noch viel zu schwer sind.. Ein weiteres Problem sind die Kosten. Ein neues Flugzeug zu entwickeln, ist sehr teuer. „Die Größenordnung liegt bei 50 bis 100 Milliarden Euro“, sagt Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Für die Entwicklung müsse man 20 Jahre veranschlagen. Airbus beispielsweise rechnet mit einem serienmäßigen Betrieb seiner E-Flugzeuge frühestens ab dem Jahr 2050. Auch Industrievertreter äußern sich vorsichtig: Wenn überhaupt, werde es nur „langfristig“ zum Einsatz von anderen, emissionsärmeren Antriebsformen kommen. Bis dahin setzt die Branche auf nachhaltige alternative Treibstoffe und die „Optimierung von Prozessen“. „Neues Fliegen nur ein Zukunftstraum?“ weiterlesen
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) hat über ihre briti- sche Tochtergesellschaft Air Navi- gation Solutions Ltd. (ANS) die Flugsicherungsdienste am Flug- hafen London-Gatwick übernom- men. Der Wachwechsel im Tower des zweitgrößten britischen Flug- hafens erfolgte in der Nacht vom 29. Februar auf den 1. März 2016.
Es ist die bisher größte Übernahme dieser Art in der Geschichte der Flugsicherungsorga-nisationen. Die DFS-Gruppe hatte im Juli 2014 von Gatwick Airport Ltd. den Zuschlag erhalten, für den Flughafen zukünftig die Tower-Dienstleistungen zu erbringen. Die Dienstleistungen werden von der britischen Flugsicherungsorganisation NATS zunächst für zehn Jahre an die ANS übergeben. Der Flughafen London-Gatwick ist mit und 55 Flugbewegungen pro Stunde der verkehrsreichste Flughafen mit nur einer Start- und Landebahn weltweit. Gatwick ist „Deutsche Flugsicherung übernimmt London-Gatwick“ weiterlesen
Am 9. März ist es wieder soweit. Mit über 10 000 Austellern aus 180 Ländern trifft sich die Welt auf der ITB Berlin, der weltweit führenden Tourismusmesse. Auch für Airlines bietet die Messe eine Plattform, ihre Produkte und Serviceangebote zu präsentieren.
Mit einem ganz besonderen Stand in Form des Unendlichkeitssymbols will die Golfairline die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen. Der dreistöckige Stand ist 8,5 Meter hoch und umfasst eine Fläche von 528 Quadratmetern. Die Außenfassade besteht aus Aluminium-Maschen mit LED-Streifen mit einer Länge von über 1,2 Kilometern. Mit 11 481 Einzelteilen und Komponenten und einem Gewicht von 166 Tonnen dauert der Aufbau des Standes neun Tage. Der Stand bietet Platz für 350 Besucher und „Emirates setzt Maßstäbe auf der ITB in Berlin“ weiterlesen
Das US-Fachmagazin Air Transport World würdigte am 15. Februar in Singapur das Engagement für mehr Elektromobilität auf dem Vorfeld. Es verlieh dem Land Hessen, der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, Fraport und der Lufthansa Group für die gemeinsame Initiative , E-PORT AN´ die Auszeichnung „Eco-company Partnership of the Year“.
Flughafenbetreiber Fraport und die Lufthansa Group arbeiten in der Initiative E-PORT AN am Flughafen Frankfurt Hand in Hand, um bei Flugzeugabfertigungen mehr Elektro-fahrzeuge einzusetzen und so die Prozesse auf dem Vorfeld umweltverträglicher zu gestalten. Die Preisverleihung fand am 15. Februar 2016 „Elektromobilität auf dem Vorfeld – Auszeichnung für Vorreiterrolle“ weiterlesen
Als Zeichen besonderer Wertschätzung widmet Swiss International Air Lines ihre erste Boeing 777-300ER den Mitarbeitern. Seit 05. Februar zieren mehr als 2 500 Mitarbeiter-Gesichter für ein Jahr lang den Rumpf des neuen Swiss-Flaggschiffs.
Im Rahmen der Strategie „Next Generation Airline of Switzerland“ will Swiss ihre Attrak-tivität am Arbeitsmarkt stärken. Die schweizerische Lufthansa Group Airline will sich damit als `Arbeitgeber erster Wahl´ in der europäischen Airline-Industrie positionieren und ihr Interesse bei branchenfremden Zielgruppen wecken. Unter dem Motto „Faces of SWISS“ wird die Boeing 777-300ER ab sofort für ein Jahr lang um die Welt fliegen. Jedes „Swiss widmet ihre erste Boeing 777 den Mitarbeitern“ weiterlesen
Mensch-Maschine-Arbeitswelten sind die Zukunft und die Unsicherheit wächst. Welche Jobs sind künftig noch sicher – rütteln Roboter bald sogar an Chefsesseln und Managergehältern? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Unter-nehmen, Mitarbeiter und Führungskräfte? Franz Kühmayer, einer der Vordenker der neuen Arbeitswelt, hat ein Zukunftsszenario für eine digitale Wirtschaft von morgen gezeichnet. Der Management-Experte zeigt im „Leadership Report 2016“ Strategien für den Umgang mit der ,digitalen Disruption´ auf.
Die Emirates Gruppe hat ihren fünften Umwelt-bericht für das Geschäftsjahr 2014-15 veröffent-licht. Der jährliche Report befasst sich mit der Umweltverträglichkeit der Unternehmensgruppe und stellt umgesetzte Beispiele vor. Der von PricewaterhouseCoopers auditierte Umwelt-bericht umfasst Kennzahlen aus einer Reihe von Aktivitäten der Group aus dem Geschäftsjahr 2014-2015.
Gedenktafel für die Opfer des Germanwings-Unglücks vom 24. März 2015 in Le Vernet/Foto Oliver Rösler
Die Unionsfraktion will die Überprüfung von Piloten verschärfen und über die Empfehlung einer Taskforce hinausgehen, die im März 2015, nach dem vom Copiloten herbeigeführten Germanwings-Absturz eingerichtet wurde. „Scherheit hat im Luftverkehr oberste Priorität“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Ulrich Lange, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 29. Januar. Man befinde sich zur Zeit in Gesprächen mit dem Koalitionspartner SPD, um die Änderungen umzusetzen.
Laut Lange erachte man eine erweiterte Darstellung und Transparenz der Untersuchungs-historie für sinnvoll. Sogenanntes ,Ärztehopping´, das Ausuchen weiterer Ärzte durch einen Bewerber, wenn bei der ersten Untersuchung Untauglichkeit festgestellt wurde, müsse noch besser verhindert werden. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hatte der Copilot den Kapitän des Fluges ausgesperrt und die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. 150 Menschen fanden den Tod. Der Copilot hatte nach Angaben der Ermittler psychische Probleme und Suizidgedanken.