Ethihad Airways erobert Europa

Etihad Regional Präsentation, v.l.n.r. Crew, Etihad V.P. Hasan A. Saleh Al Hammadi; Etihad CCO Peter Baumgartner; VAE Botschafter Mohammed Atiq Al Rumaithi; Etihad CEO James Hogan, Darwin CEO Maurizio Merlo; Etihad V.P. Abdul Qader Hussein Ahmed, Crew, © Etihad Airways
Etihad Regional Präsentation, v.l.n.r. Crew, Etihad V.P. Hasan A. Saleh Al Hammadi; Etihad CCO Peter Baumgartner; VAE Botschafter Mohammed Atiq Al Rumaithi; Etihad CEO James Hogan, Darwin CEO Maurizio Merlo; Etihad V.P. Abdul Qader Hussein Ahmed, Crew, © Etihad Airways

Auf einer gemeinsamen Präsentation stellten am 16. Januar der schweizer Regionalcarrier Darwin Airline und sein neuer Minderheitspartner Etihad Airways in Zürich das Rebranding der Schweizer Airline zur „Etihad Regional“ vor. Mit Darwin will Etihad europaweit ein regionales Zubringernetz aufbauen. Neben 16 Zielen im Bestandsnetz soll Darwin bis Juni 2014 insgesamt 34 Ziele in 10 Ländern mit sieben europäischen Abflughäfen der Golfairline verbinden.

Nach Vorstellung des Logo-Jets von Etihad-Partner Air Berlin am 13. Januar am Berliner Flughafen Schönefeld prangt nun erstmals auch auf einem Flugzeug der Schweizer Darwin Airline dominant das Etihad-Emblem, trotz noch ausstehender Genehmigung der Schweizer Behörden. Bis Juni sollen alle Darwin-Flugzeuge das neue Livery erhalten. Komplett auf das Etihad-Logo umgestellt ist bereits der Webauftritt der Schweizer.

Unter Anwesenheit der alten und neuen Air Berlin Vorstände Joachin Hunold und Wolfgang Prock-Schauer erläuterte Etihad Chef James Hogan seine Ziele. Die Strategie hinter Etihad Regional bestehe darin, weltweit starke Partnerschaften mit Regionalfluggesell-schaften zu schaffen. „Etihad Regional bietet einzigartige Möglichkeiten, wichtige regionale Streckennetze zu stärken und diese an das schnell wachsende globale Streckennetz von Etihad Airways anzubinden,“ so Hogan.

Neu wird Etihad ab Abu Dhabi im Juni Zürich und ab Juli auch Rom in ihr Europanetz aufnehmen. Weltweit bedienen die sieben Airlines der Etihad-Allianz inzwischen mit über 500 Flugzeugen mehr als 400 Ziele. 2013 beförderte die Gruppe 80,5 Millionen Passagiere.

Neben dem neuen Regionalcarrier sollen künftig auch die Etihad Partner Air Berlin und Air Serbia stärker in das weltweite Netz von Etihad eingebunden werden. In beiden Richtungen. Damit würde auch Etihad den Partnerairlines substantiell Passagiere zuführen und deren Aufkommen stärken. Darüber hinaus sollen die Partner auch stärker untereinander vernetzt werden. So wird Darwin unter anderem auch die USA-Flüge von Air Berlin feedern.

Darwins Flotte besteht derzeit aus zehn 50-sitzigen Saab 2000 Turboprops. Die Flotte soll bis Juni mindestens verdoppelt werden. Keine Angaben machte Etihad über die Struktur der neuen Flotte, noch welches Gerät dazu stoßen soll. Kolportiert werden Verhandlungen über 70-sitzige ATR72 Turboprops. Eine Anfrage von aero.at bei Darwin Airline blieb allerdings bis jetzt unbeantwortet.

Neu im Darwin Netz werden ab Februar Stuttgart angeflogen, sowie im April Berlin, Düsseldorf, London City, Poznan, Tirana, Toulouse, Wroclaw und Zagreb. Im Juni sollen dann auch Bordeaux, Graz, Linz, Lyon, Marseille, Nantes und Verona dazu kommen. Daneben wird Etihad auch auf allen Bestandstrecken ihren Code plazieren.

Vorbehaltlich Genehmigung durch die Behörden wird die Nationalairline der Vereinigten Arabischen Emirate 33 Prozent der in Lugano/Tessin ansässigen Regionalairline übernehmen.

Keine Angaben machte die Airline über die Fortsetzung ihres noch bis Herbst 2014 gültigen Kooperationsvertrags mit Swiss European Airlines. Darwin fliegt für Swiss Zubringerdienste von Lugano nach Zürich.

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