Signalwirkung für die Branche?

Flufthafen München. Foto: Dr. Wener Hennies

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist als erster deutscher Airport-Betreiber dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) beigetreten.

Foto: Flughafen München, Dr. Werner Hennies

Der DNK wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen, der seit dem Jahr 2001 die Bundesregierung berät. Ihm gehören 15 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Institutionen im Bereich des Naturschutzes an. Durch den Kodex werden Nachhaltigkeitsleistungen deutscher Unternehmen mit Hilfe einer Datenbank transparent und vergleichbar gemacht.

Bisher haben sich insgesamt 36 börsennotierte, unter anderem  Allianz, BMW, BASF, Puma, Siemens oder VW, und mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen dem Kodex verpflichtet und sich dazu bekannt, innerhalb ihrer unternehmerischen Verantwortung Nachhaltigkeitsziele zu berücksichtigen. Der Nachhaltigkeitskodex basiert im Wesentlichen auf den Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI), https://www.globalreporting.org/languages/german/Pages/default.aspx, die die Leitlinien zur Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen in Unternehmen vorgibt. Der Flughafen München hat mit seinen Nachhaltigkeitsberichten in den vergangenen Jahren mehrfach die höchste Wertungskategorie „Level A+“, die vom GRI vergeben wird, erreicht.

Für Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh ist der Beitritt eine logische Konsequenz der strategischen Ausrichtung als nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen. Dass sich jetzt auch ein Flughafen zu diesem Kodex bekenne, habe eine Signalwirkung für die gesamte Branche.

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